Warstein · Frühjahr 2015
Vom offenen Casting an das Filmset.
Für die Produktion wurden zahlreiche Komparsen und Kleindarsteller gesucht. Menschen aus der Region erhielten die Gelegenheit, an einem historischen Kinofilm mitzuwirken.
Das Casting
Gesucht: viele Gesichter aus der Region.
Am 11. und 12. April 2015 fand im Festsaal der LWL-Klinik ein offenes Casting statt. Gesucht wurden Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche für Rollen als Patienten, Pflegepersonal, Ordensschwestern, Klinikmitarbeiter und Einwohner.
Menschen mit Behinderung spielten bei der Besetzung eine besondere Rolle. Die Produktion wollte die Lebenswirklichkeit in der Anstalt glaubwürdig darstellen und arbeitete dafür mit zahlreichen sogenannten „Specials“ zusammen.
Die Drehorte
Historische Räume in Warstein und Mülheim.
Gedreht wurde ab Anfang Mai 2015 unter anderem in Gebäuden der LWL-Klinik Warstein und im Kloster Mülheim. Die erhaltene Architektur bot die räumliche Grundlage für Innenaufnahmen der Heil- und Pflegeanstalt.
Die Drehorte tragen eine eigene historische Belastung. Von der damaligen Provinzialheilanstalt Warstein wurden während des Nationalsozialismus Patientinnen und Patienten deportiert. Diese lokale Geschichte verleiht der Filmarbeit in Warstein zusätzliches Gewicht.
Zahlen & Stationen
Ein großes Projekt vor Ort.
Zusammenarbeit
Menschen vor und hinter der Kamera.
Regie, Produktion und Komparsen mussten unter hohem Zeitdruck vertrauensvoll zusammenarbeiten.